Neuschwanstein
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Julius Kaesdorf

Stefan der Gesteinigte
Stefan der Gesteinigte

Description
Das Ulmer Museum und das Donauschwäbische Zentralmuseum präsentieren gemeinsam eine thematische Retrospektive der Ölbilder von Julius Kaesdorf (1914 - 1993). Anlass für die Kooperation unserer Museen gaben das Werk und die Biografie des Künstlers. In Bóly/Deutschbol (Ungarn) geboren, wuchs Kaesdorf in Osijek/Esseg (Kroatien) auf und kam nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland, wo er seit den 1950er Jahren in Biberach als Rechtsanwalt und Maler arbeitete.

In vielen Bildern und Bildbeschreibungen setzt sich Kaesdorf mit der Stadt Esseg/Osijek in Kroatien auseinander, wo er seine Jugend verbrachte. In seinen Gemälden oder besser: in seinen Bildtexten begegnen uns Wegheilige, Klosterheilige, Kapuziner und Komödianten aus Esseg. In Oberschwaben, wo Kaesdorf bis zu seinem Tod 1993 lebte, faszinierten ihn die reich ausgeschmückten barocken Kirchen und Kapellen. In seinen Bildern spiegeln sich die Figuren des oberschwäbischen Barocks in geflügelten Brustbildern, Dachengeln oder Obervorstehern wider. Kaesdorf: „Der Barock ist überall üppig vorhanden, wo ich bisher gelebt habe. In Ungarn, Kroatien, Süddeutschland.“

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen: Das Ulmer Museum gibt einen Überblick über das Gesamtwerk von Kaesdorf und zeigt dabei vor allem Gemälde, in denen sich der Maler mit dem oberschwäbischen Barock auseinandersetzt. Das Donauschwäbische Zentralmuseum zeigt Bilder, die in Bezug zur Stadt Esseg/Osijek stehen. Hier wird auch die Geschichte dieser von der Habsburgermonarchie geprägten Stadt im Osten Kroatiens dargestellt und in einem Film mit Aussagen von Julius Kaesdorf verbunden.





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