Neuschwanstein
NATURKUNDEMUSEUM ERFURT

**CITY**

Here you will become yourself a part of the museum.
The city in the city, while it is built for us, the rats are feeling well too. They are - in spite of being unwelcome - a mirror of our culture. But also some inhabitants, which are more welcome as the hidden hedgehogs, the chirping songbirds and the colourful butterflies find their places in our neighbourhood, provided we do not cultivate our green just neat and tidy but let it grow proliferately.


**OPEN FIELDS**

Cultivated green from dusty steppes to marshy pasture-land represents various habitats. Bright colours on flowers and wings, humming concerts of insects, silhouettes circling in the sky, at ridges fox and hare say good night.
But the idyl is deceptive: Look how many sacks of chemicals our prosperity costs and how many life the nature!


**FORESTS**

In former times wide untamed landscape now virgin forests often are degraded to plantations of wood. Nevertheless forest still has the aspiration of primitiveness. The trees standing dense and shady, the animals stealthy and eery, the birds with their chirping - hardly to believe how the dark troop of forest inhabitants enfolds its spectacle.


**HISTORY OF EARTH**

At the tree's root a ground profile larger than a man's high turns the view under the earth. Stones in all colours, coarse-grained or smooth. The inanimate world of minerals, rocks and fossils accompanies us step by step, while the stones tell us about the time of their origin. Here ancient amphibians crawled into a direction, there hundreds of shells of molluscs were rinsed into a sinking on the ground of the sea. All this happened 200 million years ago but is still to view clearly. Thus a history of the Thuringian landscape comes out.


**STADT**

Die Stadt in der Stadt , da werden Sie selbst zu Teil des Museums. Für uns ist sie gebaut, aber die Ratten fühlen sich mindestens genauso wohl. Sie sind - wenn auch unerwünscht - ein Spiegel unserer Kultur.
Aber auch freundlicher bedachte Mitbewohner wie die heimlichen Igel, die zwitschernden Singvögel und buntleuchtenden Schmetterlinge finden ihren Platz ganz in unserer Nähe - vorausgesetzt, wir pflegen unser Stadtgrün nicht nur sauber und ordentlich, sondern lassen es auch wild wachsen.


**FELDFLUR**

Nicht nur endlose Ackerflur und artenarme Intensivkulturen, der Mensch schafft auch Vielfalt und Abwechslungsreichtum. Kultiviertes Grünland, von der staubtrockenen Steppe bis zur sumpfnassen Weide, bedeutet mannigfaltigen Lebensraum. Leuchtende Farben auf Blüten und Flügeln, summende Insektenkonzerte, am Himmel kreisende Silhouetten, an den Feldrainen sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht.
Die Idylle darf freilich nicht trügen: Schauen Sie, wie viele Säcke Chemie uns der Erntewohlstand kostet und wieviel Leben die Natur!


**WALD**

Einstmals weite ungezähmte Landschaft wurden die Urwälder oft zu Holzplantagen degradiert. Dennoch hat der Wald noch den Hauch von Ursprünglichkeit.
Die Bäume, - dichtstehend und schattenwerfend, heimliche und unheimliche Tiere, die Vögel mit Ihrem Gezwitscher- kaum zu glauben, wie in einem Raum die dunkle Schar der Waldbewohner ihr Schau-Spiel entfaltet.


**ERDGESCHICHTE**

An der Baumwurzel lenkt ein übermannshohes Bodenprofil den Blick unter die Erdoberfläche. Steine, in allen Farben, grobkörnig oder glatt. Die unbelebte Welt der Minerale, Gesteine und Versteinerungen begleitet uns auf Schritt und Tritt.
Dabei erzählen die Steine von der Zeit ihrer Entstehung: Hier liefen Urlurche in eine Richtung, da wurden Hunderte von Weichtierschalen nach dem Tod ihrer Bewohner in einer Senke am Meeresgrund zusammengespült. Alles vor über 200 Millionen Jahren und doch noch deutlich vor Augen. Heraus kommt eine Geschichte der Landschaft Thüringens.







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