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Alamannenmuseum Ellwangen

Bonifatius-Denkmal im niederlaendischen Dokkum (Foto: ZDF)
Bonifatius-Denkmal im niederlaendischen Dokkum (Foto: ZDF)

(09.06.2003 , Germany, Ellwangen )
Am Pfingstmontag: Alamannenmuseum Ellwangen im Fernsehen

ELLWANGEN (pm) - Am Pfingstmontag, dem 9.6.2003 ist das Ellwanger Alamannenmuseum ab 19.30 Uhr in einem Film im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) zu sehen. "Tod im Morgengrauen - Bonifatius und die Bekehrung der Germanen" heißt der 45-minütige Fernsehbeitrag unter der Regie der Frankfurter Filmemacherin Renate Beyer, die im Mai zwei Tage lang im Alamannenmuseum sowie bei den archäologischen Ausgrabungen des Landesdenkmalamtes in der Alamannensiedlung Lauchheim-Mittelhofen gedreht hat. Erstmals werden in dem Film auch einige Ausschnitte des bisher nur im Museum zu besichtigenden "Virtuellen Spaziergangs" durch diese alamannische Siedlung öffentlich gezeigt, den Constance Schulz und Professor Michael Bauer vom Medienlabor der Fachhochschule Aalen 2001 im Auftrag des Museums kreiert haben und der 2002 mit dem Hochschulpreis der Ostalbstiftung bedacht wurde.

Der Film beleuchtet neben den Alamannen auch die Zeit der Ellwanger Klostergründung im Jahre 764, kurz nachdem die Karolinger an die Macht gekommen waren. Dass es ein spannender Filmbeitrag ist, lässt sich der folgenden Ankündigung auf den Internetseiten des ZDF entnehmen: "Friesland im frühen Mittelalter. In den finsteren Wäldern westlich der Emsmündung, nicht weit entfernt von der Küste, ereignet sich ein Grauen erregender Mord, der bis heute ungeklärt ist und noch immer brisante Fragen aufwirft. Am Morgen des 5. Juni 754 stürmt eine Horde schwer bewaffneter Männer das Zeltlager des englischen Erzbischofs und Missionars Winfrid Bonifatius und seiner Gefährten. Als der berühmte Kirchenmann erkennt, dass es kein Entrinnen gibt, ermahnt er seine Leute, nicht zu den Waffen zu greifen und keinerlei Gegenwehr zu leisten. Furchtlos und unbewaffnet tritt er den Angreifern entgegen. Die brutalen Schwerthiebe treffen zuerst das Heilige Buch, das er schützend über sich hält. Dann wird auch sein Schädel getroffen. Mit einem Gebet für seine Mörder auf den Lippen stirbt der greise Bonifatius. Zusammen mit ihm werden alle seine Begleiter, 51 christliche Priester, Mönche und Laienanhänger, niedergestreckt und verlieren in dem schrecklichen Blutbad ihr Leben."

Nähere Informationen auf den Internetseiten des ZDF unter http://www.zdf.de/ZDFde/einzelsendung/0,1970,2141190,00.html





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