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1954 - Neuer Anfang in München
Siemens-Museum, Prannerstraße 10

Mit der Aufteilung des Firmensitzes auf Berlin und München nach dem 2. Weltkrieg fanden das Siemens-Museum und das Siemens-Archiv einen neuen Standort: Am 31. Mai 1954 konnten die Räumlichkeiten in der Prannerstraße 10, im Zentrum Münchens, ihrer Bestimmung übergeben werden. Im vergrößerten Ausstellungsbereich zeigte man in chronologischer Folge das Lebenswerk Werner von Siemens´ durch Bilder, Dokumente, Originalgeräte und Modelle. Die Entwicklung der Elektrotechnik bis zur Gegenwart wurde durch ausgewählte Produkte der Firmen Siemens & Halske und der Siemens-Schuckertwerke vervollständigt. Die Funktion der Ausstellung lag hauptsächlich im Vertrieb und in der Internen Kommunikation. Die Konzeption orientierte sich an den Fachleuten, für die auch spezielle Schausammlungen, "Studienräume" genannt, erstellt wurden. "Führungsvorträge" boten neben Demonstrationen zur Funktionsweise der Modelle, zusätzliche Erläuterungen durch den Führer, aber auch schon "Multimediales" wie Filmvorführungen. Wieder bildete ein Jubiläum des Firmengründers, und zwar der 150. Geburtstag 1966, sowie gleichzeitig das 100-jährige Jubiläum des Dynamoelektrischen Prinzips, den Anlass zur Weiterentwicklung und Vergrößerung der Ausstellung: Man setzte neue inhaltliche Schwerpunkte durch die Aufgliederung in die Abteilungen Nachrichtentechnik, Starkstromtechnik und Medizintechnik. Die inhaltliche Öffnung unter der allgemeinen Zielsetzung "Förderung des Verständnisses für die Elektrotechnik" kam mit der Umbenennung in "Werner-von-Siemens-Institut für Geschichte des Hauses Siemens" zum Ausdruck. 1971 wurde schließlich eine wichtige Etappe in Richtung Besucherorientierung erreicht, als man durch Umbaumaßnahmen erstmals einen chronologischen Rundgang durch die Ausstellung ermöglichte. Durch die größere Ausstellungsfläche konnte nun auch ein Überblick über elektrotechnische Systeme der Zeit von 1900 - 1941 gegeben werden. Danach gab es eine chronologische Lücke, da die Fortsetzung direkt der moderne Teil der Ausstellung bildete. Er war entsprechend den damals aktuellen Fachgebieten des Unternehmens geordnet. Die Besucherzahl betrug zu dieser Zeit ca. 6000 Personen jährlich.





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