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SiemensForum
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1993 - Das SiemensForum
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Das SiemensMuseum bestand nun aus drei Bereichen: dem Unternehmensarchiv, den Ausstellungen und den Veranstaltungen. Vor diesem Hintergrund entschloss man sich 1993, die auch als zu rückwärtsgewandt empfundene Bezeichnung Siemens-Museum durch die modernere des SiemensForums zu ersetzen. Damit kam auch deutlicher zum Ausdruck, was man vorher "Stätte der Begegnung" genannt hatte. Gleichzeitig wurde auch eine striktere Ausrichtung bei den Veranstaltungen auf die Gesellschaftspolitik vollzogen. Während die Ausstellungen mehr ein breiteres, technisch interessiertes Publikum ansprachen, wandte man sich mit den Veranstaltungen vor allem an gesellschaftspolitisch interessiertes Fachpublikum, Multiplikatoren und Entscheider. Daneben gab es auch zahlreiche Kulturveranstaltungen wie Musikabende u.ä. Die Studienräume wurden nun aufgelöst und die Sonderausstellungsfläche damit verdoppelt bzw. Konferenzräume eingerichtet. Im Zuge eines offeneren Umgangs mit der Vergangenheit, entschloss man sich auch, die chronologische Darstellung der Unternehmensentwicklung nicht 1941 enden zu lassen, sondern bis in die Gegenwart fortzuführen. Damit wurden nun die Themen Zwangsarbeit, Krieg und Zerstörung sowie der Wiederaufbau in der Dauerausstellung angesprochen. Mit der Einrichtung eines Internet-Cafes wurde eine neue Attraktion, nicht nur für Jugendliche, geschaffen. Zum 150-jährigen Firmenjubiläum reifte schließlich die Idee, am Geburtsort des SiemensForum in Berlin ebenfalls ein SiemensForum mit Dauer- und Sonderausstellung sowie einem Veranstaltungsprogramm zu installieren. Dies konnte noch 1997 verwirklicht werden. Da es Siemensforen-ähnliche Institutionen bereits auch in Wien, Erlangen, Zürich und Mailand gab, benannten sich diese in SiemensForen um und schlossen sich zum Forenverbund zusammen. In diesem Rahmen können nun neue Ideen und Projekte ausgetauscht werden.





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