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Der städtebauliche Entwurf
Rotunde

Das Gebäude will zweierlei sein: eine behutsame und respektvolle Einfügung in die bestehende Bebauung und gleichzeitig ein eigenständiger, selbstbewusster Bau des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Neubau nimmt die für die Max Vorstadt typische Form der rechtwinkligen Blockrandbebauung auf und ordnet sich damit in das übergeordnete städtebauliche Konzept angemessen ein. Dies war bei der Konzeption ein gewichtiges Kriterium. Das zweite Hauptanliegen war es, Grundstück und Gebäude zu einer Brücke werden zu lassen. Seine Lage soll dazu beitragen, den inneren City-Bereich mit der Max Vorstadt zu verbinden, einen Dreh- und Angelpunkt der Blickrichtungen in Ost-West-Richtung zur "Museumsmeile" und in Nord-Süd-Richtung nach Schwabing und zur Akademie der Künste herzustellen. Den städtebaulichen Schwerpunkt bildet dabei die Stelle des Zusammentreffens des diagonalen Gebäuderiegels am Oskar-von-Miller-Ring mit den westlichen, orthogonal im Blocksystem eingebundenen Gebäudeteilen. Dieser Punkt wird durch das Gelenk der Rotunde markiert und dient als städtebaulicher Blickfang an der Biegung des Altstadtrings. Hier befinden sich der Hauptzugang, das Foyer, das Auditorium, Teile der Dauerausstellung und die Cafeteria.





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