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Staatliche Münzsammlung München
     M Y S T E R I O U S   I T E M S     
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Lackschrank, Japan, um 1640-1670
Lackschrank, Japan, um 1640-1670

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Schwarzlack, Gold- und Silberdekor in hiramaki-e (Flaches Streubild), takamaki-e (hohes Streubild).

Zweitüriges Kabinett in Kastenform mit seitlichen Bügelgriffen. Schwarz lackiert.

Vorderseite: Große Uferlandschaft mir Brücke nach links. Zahlreiche Figuren: Reisende, Arbeitende und Bootsfahrer. Im Hintergrund Architekturen und der aus den Wolken hervortretende Fuji.

Die Staatliche Münzsammlung München besitzt 20 japanische und ein wohl chinesisches Lackmöbel. Diese Lackmöbel stammen aus der Sammlung der bayerischen Kurfürsten und wurden im 18. Jahrhundert zu Münzschränken umgebaut.

Derartige japanische Lackmöbel waren im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts sehr beliebt. Sie wurden in Japan eigens für den Export nach Europa hergestellt und von den Niederländern nach Europa verschifft. Wir finden sie in größerer Zahl noch heute im Mobiliar fürstlicher Schlösser. In Europa wurden derartige Lackmöbel imitiert, wobei man aber nie die besondere Qualität des japanischen Lacks errreichte.





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