Neuschwanstein
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Wettstreit in Erz. Porträtmedaillen der deutschen Renaissance

Hans Krafft d. Ä., nach Dürer, Nürnberger Dedikationsmedaille, Büste Karl V.
Hans Krafft d. Ä., nach Dürer, Nürnberger Dedikationsmedaille, Büste Karl V.

Description
Die Möglichkeit, das eigene Bildnis für spätere Zeiten festzuhalten, interessierte nach 1500 immer mehr Menschen. Neben der Bildnismalerei wurde für diesen Zweck die Porträtmedaille zu einem bevorzugten Medium der Zeit. In Deutschland hatte sie ihren ersten Erfolg auf dem Reichstag zu Augsburg im Jahr 1518. Damals bestellten weltliche und geistliche Herren beim Bildhauer Hans Schwarz Medaillen mit ihrem Konterfei.

Bald begannen auch andere Meister, die häufig in der Bildhauerei oder der Goldschmiedekunst ihre Wurzeln hatten, sich als "Conterfetter" anzubieten. Auf künstlerisch ganz unterschiedliche Weise wurde so mit der Herstellung der Medaillen begonnen. Viele Meister stammten aus Süddeutschland, wirkten in Reichsstädten wie Augsburg oder Nürnberg und gingen auch oft auf Wanderschaft. Daneben spielten Sachsen, aber auch Randregionen wie Tirol, Böhmen oder Polen eine Rolle.

Die Ausstellung, an deren Zustandekommen Kunsthistoriker der Universität München und die Münzkabinette von Wien und Dresden Anteil hatten, beleuchtet nun erstmals die Rolle der Porträtmedaille in der Kultur der deutschen Renaissance. Parallel präsentiert das Bayerische Nationalmuseum München Arbeiten von Hans Schwarz.
Neben Medaillen sind auch viele andere Kunstwerke aus der Renaissance zu sehen, wie Holz- und Steinmodelle, Zeichnungen, Graphiken, Bücher, Reliefs u. a. m. Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch erschienen, das während der Ausstellung zum ermäßigten Pries von 39,90 Euro verkauft wird.

Zugleich zeigen wir die begleitende Sonderausstellung „Renaissance auf Banknoten“, mit der Darstellung von Persönlichkeiten sowie Werken der bildenden Kunst und Architektur. Mit dieser Ausstellung präsentiert sich die HVB Stiftung Geldscheinsammlung erstmals in der Staatlichen Münzsammlung München.

Weitere Bilder zur Ausstellung: Hier unter Exhibits und Highlights, Bilder 38 bis 45, oder auf der Seite www.staatliche-muenzsammlung.de





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