Scanback 1

download of the complete article including pictures as ZIP
Dear Downloader,
this is the place from which you can download articles from the museum.com PR platform in the form of a zip file for publication, complete with high resolution pictures. Downloaders accept the copyrights for Downloaders. museum.com permits you to download and reproduce, publish and make use of this PR material (text/picture), irrespective of time, space or content. free of charge. The name "www.museum.com" must be acknowledged and mentioned in any publication. Please note that the names of the originators of text and illustrations MUST be included should these be mentioned. museum.com, your download source for ready-to-print articles about museums and historical sites around the world,- free of charge.

This program is distributed in the hope that it will be useful, but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the GNU General Public License for more details.


language: German
Title Neue schlesische Welterbestätten  
Subtitle Friedenskirchen Jauer und Schweidnitz nominiert  
Date 14. Dezember 2001  
oraganization Museum für schlesische Landeskunde  
Author Mr. Dr. Stephan Kaiser  
Museum Museum für schlesische Landeskunde, Germany, Koenigswinter  
Short version 208 Words  

 Short version

Schlesische Friedenskirchen in Jauer und Schweidnitz zum Weltkulturerbe erklärt.

Das Welterbekomitee der UNESCO hat auf seiner 25. Sitzung am Abend des 13. Dezember 2001 in Helsinki, Finnland, die beiden Friedenskirchen in den schlesischen Städten Jauer/Jawor und Schweitnitz/Swidnica zu Welterbestätten erklärt.

Mit der Unesco-Liste des Weltkulturerbes sollen Stätten von außergewöhnlichem Wert erhalten und vor Veränderungen geschützt werden. Nach der 1972 beschlossenen Konvention zum Schutz des Welterbes muss ein Kulturdenkmal als einmaliges Meisterwerk die Architektur seiner Zeit beeinflusst haben und »außergewöhnlichen universellen Wert besitzen«.

Die beiden nach dem Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück nach 1648 entstandenen Fachwerkkirchen sind herausragende evangelische Kirchenbauten. Sie zeugen von der besonderen historischen Situation der Prostestanten in Schlesien nach dem Dreißigjährigen Kireg undzwar im Zusammenhang mit der von den Habsburgern unterstützten Gegenreformation. Ihr Erhalt ist eine wichtige Aufgabe, für die es seit vielen Jahren gemeinsame deutsch-polnische Bemühungen gibt.

Polen ist jetzt mit 9 Stätten auf der Welterbeliste/World Heritage List vertreten. Die letzte Neuaufnahme erfolgte 1999 mit dem Kalwarienberg von Zebrzydowska in den Beskiden. Jetzt wurden erstmals deutsche Kulturdenkmäler in Schlesien eingetragen. Zuvor sind aus den ehemals preußischen Ostprovinzen nur 1997 die Marienburg an der Nogat und die Altstadt von Thorn berücksichtigt worden.




copyright © museum.com gmbh. all rights reserved.
copyright policy