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Staatliche Münzsammlung München
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Bayern, Ludwig I., Geschichtstaler auf die Verlegung d. Universität nach München
Bayern, Ludwig I., Geschichtstaler auf die Verlegung der Ludwig-Maximilians- Uni

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In einem Lorbeerkranz mit links dem Landshuter und rechts dem Münchner Wappen (Modell 1808-1834) VERLEGUNG / DER / LUDWIG / MAXIMILIANS / HOCHSCHULE / VON / LANDSHUT / NACH / MÜNCHEN / 1826.

Wittelsbach 2724; AKS 115; Jaeger 33.

Die Universität wurde 1472 von Herzog Ludwig dem Reichen in Ingolstadt gegründet und 1800 von Kurfürst Max IV. Joseph (dem späteren König) nach Landshut verlegt. Nach diesen beiden Fürsten wurde die Universität benannt. Ludwig I. hatte schon in seiner Kronprinzenzeit ein kulturpolitisches Programm entwickelt, zu dem auch die Verlegung der Universität nach München gehörte. Als König setzte er mit seinem neuen Kultusminister Eduard von Schenk seine Pläne in die Tat um. Er wollte in München eine mit seinem Studienort Göttingen vergleichbare Studieneinrichtung schaffen, „die mit Recht als Zierde des Südens, wie jene als Zierde des Nordens in dem gemeinsamen deutschen Vaterland betrachtet werden könne.“

1826 wurde die Universität nach München verlegt und am 15. November mit einem festlichen Gottesdienst in der Hofkirche St. Michael eröffnet. Ludwig I. wählte als Gebäude für die Universität das ehemalige Jesuitenkollegium, bemühte sich um die Berufung auswärtiger Kapazitäten und ernannte eine eigene Kommission zur Wohnungssuche für Lehrende und Studenten. 1840 bezog die Universität den von Friedrich von Gärtner errichteten Neubau zu beiden Seiten der Ludwigstraße.

Eine ausführliche Darstellung des Geldwesens, der Münzen und Banknoten von Bayern in der Zeit des Königreichs ist Dietrich O. A. Klose / Franziska Jungmann-Stadler, Königlich Bayerisches Geld. Zahlungsmittel und Finanzen im Königreich Bayern 1806-1918, München 2006. 151 S., zahlreiche Abb. in Farbe und s/w. Preis: 20,00 Euro zuzügl. Versandkosten. Zu beziehen bei der Staatlichen Münzsammlung München oder im Buchhandel.





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