Burg Altena, Germany
Staatliche Münzsammlung München
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Denkmal in Bad Aibling für die Abreise des Königs Otto nach Griechenland, 1835
Denkmal in Bad Aibling für die Abreise des Königs Otto nach Griechenland, 1835

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DENKM. DER TRENNUNG DER KOEN. THERESE VON IHREM SOHNE DEM KOEN. OTTO / ERRICHTET BEI AIBLING-– VON BAYERISCHEN FRAUEN; Ansicht des Denkmals. Unten 1835.

Wittelsbach 2744; AKS 134; Jaeger 49.

Der junge König Otto von Griechenland war am 6. Dezember 1832 von München in sein neues Königreich aufgebrochen. Seine Mutter, Königin Therese, hatte ihn noch bis Aibling, heute Bad Aibling, begleitet und sich dort von ihm verabschiedet. Die Bürger von Aibling entschlossen sich bald, ein Denkmal zur Erinnerung an diesen Abschied zu errichten, wozu Ludwig I. seine Genehmigung gab. Am 1. Mai 1833 erging ein Spendenaufruf an Bayerns Frauen und Mütter, am 15. Oktober (dem Namenstag Ludwigs) wurde feierlich der Grundstein gelegt, am 1. Juni 1835, an Ottos 20. Geburtstag, wurde das Denkmal eingeweiht. Es hat die Gestalt eines gotischen Spitztürmchens.

Die Sockelinschriften lauten: „Bayerns Königin Therese weinte hier um Ihren vielgeliebten Sohn Otto herbe Abschiedsthränen. Möchten sie zu Freudenthränen werden!“ - „König Ludwigs zweitgeborener Sohn Otto riß sich hier vom Herzen der Mutter, um der Retter und König Griechenlands zu werden. Am 6. Dezember 1832.“- „Die Bewohner des königlichen Landgerichtes Rosenheim und theilnehmende Frauen aus allen Gauen Bayerns verewigten hier ihre und der Königin-Mutter opfernde Liebe. Am 1. Juni 1835.“

Eine ausführliche Darstellung des Geldwesens, der Münzen und Banknoten von Bayern in der Zeit des Königreichs ist Dietrich O. A. Klose / Franziska Jungmann-Stadler, Königlich Bayerisches Geld. Zahlungsmittel und Finanzen im Königreich Bayern 1806-1918, München 2006. 151 S., zahlreiche Abb. in Farbe und s/w. Preis: 20,00 Euro zuzügl. Versandkosten. Zu beziehen bei der Staatlichen Münzsammlung München oder im Buchhandel.





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