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Staatliche Münzsammlung München
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Bayern, Ludwig I., Geschichtstaler auf die Ottokapelle in Kiefersfelden, 1836
Bayern, Ludwig I., Geschichtstaler auf die Ottokapelle in Kiefersfelden, 1836

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BAYERN ERRICHTETEN DIE H. OTTOKAPELLE ZU KIEFERSFELDEN / ZUM ANDENKEN AN KOEN. OTTO’S - ABSCHIED V. SEINEM VATERLANDE; Ansicht der Ottokapelle. Im Abschnitt 1836.

Wittelsbach 2748; AKS 138; Jaeger 53.

Der junge König Otto von Griechenland hatte auf der Fahrt in sein neues Königreich das bayerische Gebiet bei Kiefersfelden verlassen. Er war in der Kutsche eingeschlafen; als er bereits auf österreichischem Gebiet erwachte, war er untröstlich, sich nicht bewußt von Bayern verabschiedet zu haben. Er ließ umkehren und noch einmal in den bayerischen Grenzort Kiefersfelden zurückfahren.

Genau an der Stelle, an der Otto - in Begleitung seines Bruders Maximilian - die Grenze überschritt, wurde dank Spenden und Geschenken aus dem ganzen Königreich eine Kapelle errichtet. Der Grundstein wurde am 1. Juni 1834 - dem 19. Geburtstag Ottos - im Rahmen einer besonderen Feier gelegt. Am 19. Juni 1836 wurde die Kapelle von Erzbischof Anselm von Gebsattel in Anwesenheit König Ottos geweiht. Ludwig I. selbst hatte aus verschiedenen Entwürfen für die Kapelle den neugotischen des Zivilbauinspektors Ohlmüller ausgewählt.

Eine ausführliche Darstellung des Geldwesens, der Münzen und Banknoten von Bayern in der Zeit des Königreichs ist Dietrich O. A. Klose / Franziska Jungmann-Stadler, Königlich Bayerisches Geld. Zahlungsmittel und Finanzen im Königreich Bayern 1806-1918, München 2006. 151 S., zahlreiche Abb. in Farbe und s/w. Preis: 20,00 Euro zuzügl. Versandkosten. Zu beziehen bei der Staatlichen Münzsammlung München oder im Buchhandel.





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