Neuschwanstein
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Kunststätte Bossard

(17.12.2003 , Germany, Jesteburg )
Berliner Besuch an der Kunststätte

Die Kunststätte Bossard hat eine neue Sehenswürdigkeit: eine bronzene Pieta. Es handelt sich um eine Leihgabe des Friedhofes der St. Georgen Gemeinde Berlin. Die Leihgabe kam bei einem Besuch des Kunsthistorikers Oliver Fok in Berlin zustande, als er „auf den Spuren von Johann Michael Bossard“ auch das Mausoleum der Familie Francke besichtigte.

Anfang 1904 erhielt der damals 29jährige Bossard den Auftrag zur künstlerischen Ausgestaltung des Mausoleums für die wohlhabende Holzhändlerfamilie. Neben der Pieta entwarf Bossard auch vier Bronzen, die die verschiedenen Lebensalter darstellen und zwei mannshohe Kerzenhalter in Form von Engeln. Während des Zweiten Weltkrieges wurden das Mausoleum und die Pieta durch Granatsplitter beschädigt. Zu Zeiten der DDR geriet das Mausoleum mit seinen Kunstwerken in Vergessenheit. Erst nach der Wende besann man sich auch auf die künstlerischen Werte und begann mit der Restaurierung der Außenfassade des Mausoleums und der Bronzefiguren. Fok: „Wir freuen uns ganz besonders über diese Leihgabe, denn es handelt sich hierbei um die erste große Auftragsarbeit, die Bossard erhielt.“

Der Transport wurde kostenlos durch die Firma Urban-Transporte, München, übernommen. Die Pieta bleibt voraussichtlich für ein Jahr in Jesteburg, bis die Restaurierung des Innenraumes des Mausoleums in Berlin abgeschlossen ist.

Die Kunststätte Bossard befindet sich im Bossardweg 95 in 21266 Jesteburg- Lüllau und ist ab Jesteburg ausgeschildert





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