Museo d'Arte e Scienza

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Via Quintino Sella 4
IT - 20121 Mailand
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ECHT ODER FALSCH?

Echtheit an Kunstgegenständen und Antiquitäten erkennen, so heißt der lehrreiche Parcours, der der ganze Stolz des Museums ist: eine einzigartige Idee, die den Museumsgründer Gottfried Matthaes, von Beruf Physiker, voll vereinnahmte. 1990 erwarb er diese Ausstellungsräume im historischen Zentrum Mailands, und bis heute sind sie weltweit alleiniges Beispiel für ein Museum, das sich mit der bedeutenden Thematik beschäftigt, wie man sich der Echtheit von Kunstgegenständen vergewissern kann. Jeder Raum widmet sich einem grundsätzlichen Thema, von der Malerei auf Leinwand oder Holz bis zu Ausgrabungskeramik, von antiken Möbeln bis zu Bernstein und Elfenbein. Höhepunkt dieses lehrreichen Verlaufs bildet der großartige Saal mit Bildwirkereien, wo man Wandteppiche und –bilder verschiedenster Machart und Herkunft bestaunen und auf Eigenschaften hinsichtlich deren Authentizität prüfen kann. Diese Abteilung hält Teststationen, Tische mit Mikroskopen und Vergrößerungsgläsern zum eigenen Experimentieren bereit; für Kinder ist ein ganz spezieller Parcours vorgesehen.

BUDDISTISCHE KUNST

Im Jahre 2010, zwanzig Jahre nach der Museumsgründung, erhielt die Sammlung buddhistischer Kunst im Besitz der Familie Matthaes endlich ihren gebührenden Platz. All diese Schätze hat der Gründer im Laufe der frühen siebziger Jahre auf seinen zahlreichen Reisen in den Orient zusammengetragen. Nach einer sorgfältigen Auswahl aus den vielen bemerkenswerten Stücken aus Thailand, Burma, China und Japan entstand die ständige Ausstellung unter dem Titel “Buddhistische Kunst Ostasiens”: sie gilt als eine der schönsten italienischen Sammlungen zur Kunst Indochinas.

LEONARDO DA VINCI

Im Museum für Kunst und Wissenschaft kann man zwei ständige Ausstellungen über Leonardo da Vinci besichtigen:

Die erste Ausstellung “Leonardo, Bürger von Mailand” 1483 bot sich Leonardo am Hof des Herzogs von Mailand als Experte für Kriegsmaschinerie und Industrie, als Techniker für Kanäle im Schiffswesen, als Maler, Architekt, Bildhauer und Organisator für Feierlichkeiten an. Eine solch umfassende Zusage verpflichtete ihn während seines zwanzigjährigen Aufenthalts, diese Tätigkeit unter Aufbieten seines ganzen Talents mit unglaublicher Intensität zu betreiben.

Zweite Ausstellung “Traktat über die Malerei” Leonardo hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, wo auch immer er sich befand, seine Gedanken auf lose Blätter zu notieren: ein paar Wörter, nicht immer verständlich, dazu Wiederholungen. Es handelt sich um tausende von Blättern, die im Laufe der vergangenen Jahrhunderte in einem Buch mit dem Titel „Traktat über die Malerei“ zusammengefasst wurden. Es darf durchaus als sein größtes Werk gelten und ist eine der bedeutendsten Schriften über die Kunst. Die hier enthaltenen Regeln und Empfehlungen richten sich an Maler und zeigen ihnen den Weg zum Erschaffen von wahren Kunstwerken. Gleichzeitig erleichtern sie es dem Betrachter eines Gemäldes, dessen künstlerischen Wert zu erkennen. Von daher der Titel des Ausstellungskatalogs: „Kunst mit den Augen Leonardos erkennen“.

WISSENSCHAFTLICHES LABOR

Echte Kunst, das Labor des Museums, beschäftigt sich seit über 20 Jahren damit, bereits bestehende wissenschaftliche Methoden zu perfektionieren und neue Methoden auszuarbeiten, mit denen sich die Echtheit von Kunstgegenständen und Antiquitäten nachweisen lässt. Als international anerkanntes Institut ist es auf die Datierung von Holz (mit Hilfe von Infrarotspektroskopie), auf die wissenschaftliche Analyse antiker Gemälde sowie die Beurteilung der Materialien an Gegenständen aus Elfenbein, Bronze und Keramik spezialisiert. Das Labor steht Privatleuten, Sammlern, Kunstexperten, Restaurateuren und Museen zur Verfügung.

TRUE OR FAKE?

The itinerary on determining the authenticity of art and antiques is the feather in the Museum’s cap, unique and keenly wanted by its founder, the physicist Gottfried Matthaes. In 1990 he acquired this exhibition space situated in Milan’s inner city which, even today, remains the only example in the world of a museum dedicated to the important question of determining the authenticity of art. Each room deals with a basic theme, from painting on canvas and wood to excavated pottery, antique furniture, amber and ivory. The itinerary culminates in the splendid tapestry room, where visitors can admire rugs and tapestries of different crafting techniques and provenances, and learn to recognize the characteristics of authenticity. The section is also equipped with test stations with microscopes and magnifying glasses. There is also a special itinerary designed for kids.

BUDDHIST ART

In 2010, twenty years after its foundation, the Museum finally succeeded in giving the deserved space and importance to the Buddhist Art collection belonging to the Matthaes family, acquired in the early ’70s by the Museum’s founder during his countless trips to the East. A careful selection was made from among the numerous and remarkable items from Thailand, Burma, China and Japan to form the permanent exhibition entitled “East Asian Buddhist Art”, considered one of the finest Italian collections of Indochinese art.

LEONARDO SECTION

Leonardo Citizen of Milan - Leonardo spent the twenty most active years of his life in Milan (1483-1499 / 1506-1513), where he carried out important activities as: an expert in military and industrial machines, engineer of navigable canals, painter, architect, sculptor and master of revels. The exhibition has been set up at the Museo d’Arte e Scienza just in front of the Sforzesco Castle, at whose court Leonardo da Vinci spent the most active and significant years of his life.

The Treatise on Painting - Leonardo da Vinci’s “Treatise on Painting” should represent an “ideal handbook” for artists and be an absolute best seller in the field of art, but this is not the case. In addition to being little understood and consulted because of its scant readability, it is often repetitive and difficult to interpret. The Museo d’Arte e Scienza has set out to make the “Treatise” more comprehensible, whilst using only the original words, without comments on or changes to the Master’s thoughts and theories, but limiting itself to arranging them by subject matter, reducing overly long texts, avoiding the numerous redundancies and illustrating the salient concepts. To this end use has been made, by way of exemplification, of art objects from different periods and provenance, as well as photos and reproductions of various kinds, exploiting Leonardo’s concept of “universal art” applicable to the entire world of art.

SCIENTIFIC LABORATORY

Around 1993 Gottfried Matthaes, physicist and director of the Milano Museum, broke the barrier of the datability of wood by chemical analysis. It was discovered that the displacement along the curve of the absorption peaks of certain molecules corresponded to the progressive increase in their age irrespective of temperature, humidity and place of origin. The Museum laboratory’s mission is to improve existing scientific methods and elaborate new methods for the ascertainment of the authenticity of art objects. The laboratory’s instruments and know-how for the determining of authenticity are the disposal of collectors, art experts, restorers, art galleries and museums.