Park an der Ilm

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Park an der Ilm
DE - 99423 Weimar
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Der 48 Hektar große Park an der Ilm ist ein einzigartiger Landschaftsgarten am Rande der Weimarer Altstadt. Herzog Carl August und Johann Wolfgang Goethe verwirklichten hier ihre gartenkünstlerischen Ideen. Sie schufen ein begehbares Kunstwerk mit abwechslungsreichen Landschaftsbildern, Parkarchitekturen und Sitzgelegenheiten, das bis heute der Erholung, der Bildung und dem ästhetischen Naturgenuss dient.

Die Entstehung des Parks an der Ilm ist eng mit Goethes Leben und Wirken in Weimar verbunden. 1776 schenkte Herzog Carl August dem Dichter ein Haus mit Garten, heute bekannt als das im Park an der Ilm gelegene Goethe-Gartenhaus. In der Folgezeit planten Goethe und Carl August zusammen die ersten Anlagen im neuen englischen Geschmack zwischen Stadt, Schloss und Goethes Gartenhaus. So entstand ab 1778 die Gestaltung des westlichen Ilmhangs mit seinen Gehölzkulissen, Spazierwegen und Parkarchitekturen. Der 1797 fertig gestellte Bau des Römischen Hauses markiert nach der großräumigen Parkerweiterung nach Süden und der Integration älterer Schlossgärten den Höhepunkt der Parkentwicklung. Mit seinem unterirdischen Stollensystem, der Erlebnis Parkhöhle lässt sich der Park von ein ganz anderen Perspektive erkunden. Der Eingang zur zwölf Meter tiefen Höhle befindet in unmittelbarer Nähe zum Liszt-Haus zwischen Steilhang zur Ilm und der Belvederer Allee.